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Das stinkende Gold - Bericht aus dem Tages-Anzeiger
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Für die Wärmegewinnung aus Abwasser hat Urs Studer mit seiner Firma Fördergelder und Preise erhalten. Viel verdient hat der Energiepionier aus Altstetten mit seiner Technologie bislang nicht – für ihn kein Grund, von seiner Idee abzurücken.
Die Idee ist bestechend einfach. Und sie fasziniert Urs Studer seit 25 Jahren. Dem Abwasser, das dank Waschmaschine und Spaghettiabgiessen warm geworden ist, entzieht Studer Wärme, und diese nutzt er zum Heizen. Die Idee zur Nutzung des Abwassers kam dem Fachmann für Wärme- und Kältetechnik, als er bei Kanalarbeiten im Winter Wasserdampf aus den Röhren aufsteigen sah. Der ETH-Ingenieur, der jahrelang bei der Nasa forschte, hat gemäss eigenen Angaben weltweit als Erster Wärmetauscher für Abwasserkanäle entwickelt. Seit 1990 tüftelt er an der Optimierung seiner Wärmetauscher, damit sie trotz der schleimigen Abwässer funktionieren.