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In der Tiefe liegt ein Schatz, den man nur heben muss.
Neulinge und bisher Underdogs am Markt der erneuerbaren Energien sind Systeme, die Wärme aus Abwasser gewinnen. Diese Systeme können langfristig bis zu 20 Prozent des Gesamtenergiebedarfs abdecken. Solche Anlagen kommen für grössere Gebäude, wie beispielsweise Mehrfamlienhäuser, Wohnanlagen oder öffentliche Gebäude und Gemeinden in Frage. Voraussetzung für den wirtschaftlichen Einsatz ist ein Energiebedarf von mindestens 80 kW. Feinstaub entsteht dabei nicht und der CO2 - Ausstoss kann um 30 bis 70 Prozent verringert werden. Der Heizölverbrauch wird durch eine solche Anlage 60 bis 70 Prozent reduziert, die Betriebskosten sinken gegenüber klassischen Systemen (Stand November 2007) um 30 Prozent.
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 Energie wird mittels Wärmetauschern direkt in den Kanalrohren gewonnen: Das im Durchschnitt 15 Grad warme Abwasser wird um maximum 2.0 °C abgekühlt (maximal 0.5 °C über einen 24 Stundentag). Die dadurch frei gesetzte Energie wird per Fernleitung zu den jeweiligen Gebäuden transportiert und dort von Wärmepumpen auf die für Beheizung und Warmwasserversorgung notwendige Temperatur von bis zu 65 °C gebracht. |
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